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Meditation

Meditation? NIchts für mich!

Das höre ich immer wieder. Viele stellen sich darunter irgendwas mit Esoterik vor. Oder Buddhistische Mönche, die tagelang auf einem Berg Omm singen. Für Meditation brauchst du aber weder Räucherstäbchen, noch besonders viel Zeit.

Meditation bedeutet einfach, in der Mitte zu sein.

Oftmals verlieren wir uns im Alltag. Wir sind mit den Gedanken bei all den Dingen, die wir noch erledigen müssen – oder wir ärgern uns über das, was wir nicht geschafft haben. Wir merken gar nicht, dass wir den ganzen Tag nur mit Aufgaben beschäftigt sind. Abends fragen wir uns dann, wo der Tag geblieben ist.

Da kann es manchmal gut tun, eine Mini-Auszeit zu nehmen. In der Meditation kommen wir im Hier und Jetzt an. Wir müssen nirgendwo hin, müssen nichts erledigen. So spüren wir uns selbst wieder und laden unsere Akkus auf.

Ein paar Tipps für Einsteiger

Erwarte nichts. Je offener du an die Meditation rangehst, desto mehr wirst du davon mitnehmen können.

Suche dir einen ruhigen Ort und stelle sicher, dass du nicht gestört wirst. Stell dein Handy aus, mach die Fenster zu und informiere ggf. Menschen in deiner Umgebung, dass du für eine gewisse Zeit nicht verfügbar bist. Es kann auch hilfreich sein, Kopfhörer aufzusetzen.

Gönne dir kleine Zeit-Einheiten. Eine Minute pro Tag bewusstes Atmen kann mehr bringen, als wenn du dich eine halbe Stunde verkrampft auf dein Meditationskissen setzt. Vor allem regelmäßige Übung hilft dir, deinen persönlichen Meditations-Modus zu finden. Wenn es dir gut tut, kannst du dir natürlich auch mehr Zeit nehmen.

Wenn dein Körper sehr gestresst ist, wirst du während der Meditation vermutlich müde werden. Wenn du wach bleiben willst, empfehle ich eine sitzende Haltung, möglichst aufrecht, entweder auf einem Stuhl oder auf einem Kissen. Wichtig ist, dass die Schultern entspannt sind und du gut durchatmen kannst.

Dein Verstand wird vermutlich dazwischen plappern. Kein Wunder, wir haben ihn ja darauf trainiert, dass er uns ständig neue Aufgaben gibt. Nimm die Gedanken einfach wahr, ohne sie zu bekämpfen. Sie gehen von ganz allein wieder, wenn du ihnen keine Beachtung schenkst.

Für den Anfang empfehle ich eine geführte Meditation. Es gibt dafür zahlreiche Apps, z.B. Insight Timer oder 7Mind. Außerdem findest du eine Reihe von geführten Meditationen auf YouTube. Schau einfach, womit du dich wohl fühlst. Hier sind zwei von mir:

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